:: STEPHAN WEISER TRIO

Stephan Weiser Trio

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Das aktuelle Album „Horizons“ offenbart die tiefe musikalische Verbundenheit des Münchner Jazz-Trios und berührt mit besonderem Gespür für ungehörte, emotionale Klangräume.

Das Stephan Weiser Trio begibt sich mit seinem neuen Album „Horizons“ auf die Reise in beeindruckende, eigenständige Klangwelten. Dabei setzt das ausgeprägte musikalische Verständnis der drei für einander und ihre Offenheit für den Moment eine fast poetische Kraft frei.

Die 9 Stücke der aktuellen CD sind leidenschaftlich und sinnlich. Sie erzählen Geschichten und erwecken Bilder zum Leben. In „Cidade da Luz“ erwacht die Erinnerung an eine Reise nach Lissabon. Man spürt das sommerlich-flirrende Licht, die kompositorische Linie zeigt sich mystisch verzaubert. Lyrisch-vorwärtstreibende Arrangements wie „A Summer Moment“ oder „Little Anthem“, in dem sich ein kleines Klaviermotiv zu einer melodisch-leuchtenden Komposition entwickelt, bilden den sanften Kontrapunkt zur kraftvollen Interpretation von Thelonious Monk’s „Bright Mississippi“.

Stephan Weiser verbindet in seinen Arrangements überzeugend klassischen Jazz mit weltmusikalischen Anklängen. Stets auf der Suche nach Neuem, schöpft seine Kreativität aus verschiedenen Genres, ohne bemüht zu klingen. Spielerisch verschmelzen Elemente von Komposition und Improvisation zum großen Ganzen, da sich das Trio in seiner spontanen Interaktion so harmonisch gegenseitig bereichert.

Auch eruptive Solo-Sequenzen verlieren sich nicht in Egozentrik, sondern folgen, hervorragend strukturiert, dem Gedanken der spirituellen Verbundenheit. Jeder der drei Münchener Jazz-Musiker bringt seinen individuellen, musikalischen Erfahrungsschatz mit und so machen auch spontane Interpretationen, wie Michael Jacksons „Stranger in Moscow“ oder Alec Wilders „Moon and Sand“ kreativen Sinn.

Stephan Weiser hat sich durch die emotionale Tiefe und professionelle Leichtigkeit seines Spiels in der Jazzszene einen Namen gemacht. Die Arbeit mit renommierten Musikern ganz unterschiedlicher Stilrichtungen, wie Paulo Cardoso, Rick Hollander, Florian Opahle, Jane Bogaert oder Claudia Koreck hat sicher dazu beigetragen, die Genregrenzen so überzeugend auszuloten.

Peter Cudek’s unnachahmlich-wunderbarer Ton hat ihn zu einem der gefragtesten Bassisten im Süddeutschen Raum gemacht. Er ist einer der wenigen ausgewählten Studenten der Jazzikone Ron Carter in New York und arbeitet auf internationaler Ebene mit führenden Jazzmusikern zusammen.

Der 1994 in München geborene Schlagzeuger Fabian Rösch überzeugt durch eine für sein Alter ungewöhnliche musikalische Intuition. Kreativ, spontan und gehaltvoll setzt er sein Instrument ein, ohne es mit technischen Spielereien zu überfrachten.

Das aktuelle Album „Horizons“ macht neugierig auf die Konzerte, bei denen man die besondere Verbindung des virtuosen Trios erleben kann.